In den USA sorgt Obama dafür, dass die Banken die Finanzhilfen des Staates an den selbigen zurück zahlen müssen in Form einer Sonderabgabe.
Das stimmt mich irgendwie froh, denn die Steuerzahler sind weltweit in die Breche gesprungen, um den großen Konzernen das Überleben der Finanzkrise zu sichern.
Ansich nichts besonderes, wenn man Hilfe bekommt, sollte man sich auch revanchieren.
Nur hat meiner Meinung nach alles auch einen faden Beigeschmack. Hätten die Regierungen nicht das Überleben der Banken mit Staatsmitteln unterstützt, was für ein Chaos wäre über uns herein gebrochen.
Massenhafte Pleiten, Schließung von Millionen von Konten, wahrscheinlich hätte es einen finanziellen Flächenbrand gegeben, den man nicht mehr unter Kontrolle hätte bringen können.
Warten wir mal ab, was wir Deutschen da wieder unternehmen, oder eben auch nicht. Hoffe ja immer, daß gute Beispiele Schule machen, und die deutschen Banken auch die Hilfen ins Steuersäckl zurück zahlen müssen, aber da werden wir wohl vergeblich warten.
Und wenn es doch so kommen sollte, zahlen halt die Bankkunden das für die Banken. Also wieder der “ehrliche” Steuerzahler und kleine Kunde der Banken.
Man kann sich dagegen noch nicht mal wehren, da man ja auf ein Bankkonto angewiesen ist.
In den USA wird es nicht anders sein, die Banken finanzieren die Sonderabgabe garantiert über die Erhöhung irgendwelcher Gebühren. Wenn sich die Wogen geglättet haben und keiner mehr hinschaut, steigen die Sonder-Boni wieder und alles wird beim alten sein.
Bankraub ist nichts im Vergleich zur Gründung einer Bank, das bewarheitet sich immer wieder.
In diesem Sinne, Prost auf die Zukunft.




